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How to - Videos

Ton vorbereiten

Bevor es losgeht, wird der Ton gründlich geknetet. So entferne ich die Luftblasen und erhalte eine geschmeidige, homogene Masse – die ideale Basis für stabile Keramik.

Drehen auf der Scheibe

Die benötigte Menge Ton wird abgewogen, zentriert und dann auf der Töpferscheibe in Form gebracht. Das ist mein Lieblingsarbeitsschritt: das Drehen – ein meditativer, konzentrierter Prozess.

Abdrehen

Sobald das Werkstück „lederhart“ ist – also angetrocknet, aber noch nicht vollständig fest – beginne ich mit dem Abdrehen. Dabei erhält das Stück seine endgültige Form, ein Fuss wird ausgearbeitet, und kleine Unregelmäßigkeiten werden ausgeglichen.

Henkelpresse

Bei Tassen oder Krügen presse ich den Ton durch eine sogenannte Henkelpresse. Damit forme ich gleichmässige, stabile Henkel in der gewünschten Dicke.

Henkel anbringen

Je nach Form wird der Henkel zugeschnitten und sorgfältig an das Gefäß angesetzt – ein Arbeitsschritt, der Feingefühl und gutes Timing erfordert.

Schleifen und Malen

Ist das Stück vollständig getrocknet, wird es geschliffen, um letzte Unebenheiten zu beseitigen. Danach mische ich den gewünschten Farbton an und trage ihn auf. Die eingesetzten Farben nennt man Engoben – sie bestehen aus gefärbtem Ton.

Logo stempeln

Mein KABA-Logo darf natürlich nicht fehlen. Es wird auf die Unterseite jedes Stücks gestempelt – als Zeichen für echte Handarbeit.

Vorband

Nach dem Trocknen kommt das Werkstück in den Ofen zum sogenannten Schrühbrand. Dabei wird es bei 1020 °C gebrannt. Das kontrollierte Aufheizen und Abkühlen dauert rund 36 Stunden.

Wachsen

Die Unterseite des Objektes muss Glasurfrei sein sonst haftet  das Objekt beim Brand am Ofenboden. Darum wird der Fuß des Gefäßes mit einer dünnen Wachsschicht bepinselt. Somit haftet dort keine Glasur.

Glasieren

Die Glasur bildet eine schützende Glasschicht, die das Gefäß versiegelt und optisch veredelt. Ich verwende bevorzugt transparente Glasuren – matt oder glänzend.

Glasurbrand

Beim Glasurbrand bei 1250 °C schmilzt die Glasur und die keramischen Farbkörper verbinden sich dauerhaft mit dem Scherben. Die endgültige Farbe erscheint.

Schlicker

Als dekoratives oder funktionales Element kann Schlicker – also dünnflüssiger Ton – aufgetragen werden. Im Video siehst du, wie ich eine Seifenschale damit behandle, sodass die Seife auch von unten trocknen kann.

Sgraffito

Beim Sgraffito wird auf die getrocknete Engobe mit einer Nadel ein Muster geritzt. Dabei tritt der darunterliegende Ton zutage – es entsteht ein spannender Kontrast und ein individuelles Dekor.

Teller drehen

Teller drehe ich mithilfe einer Kunststoffröhre, die das drehen von flachen Arbeiten erleichtert.

Wechselplattensystem

Dank meines Wechselplattensystems von Hartley & Noble kann ich frisch gedrehte Stücke direkt von der Scheibe abnehmen, ohne sie zu verformen.

Stempeltechnik

Zur Dekoration nutze ich gerne Stempel – entweder gekauft oder selbst hergestellt. Sie erzeugen vintage Muster und verleihen jedem Stück eine besondere Oberfläche.

Schablonentechnik

Bei dieser Technik schneide ich Formen aus Papier aus, die mit Wasser auf das trockene Stück geklebt und dann übermalt werden. Nach dem Entfernen der Schablonen bleibt das Muster sichtbar.

Inlaytechnik

Hier wird ein Muster in den lederharten Ton geritzt und anschließend mit eingefärbtem Ton ausgefüllt. Nach dem Trocknen wird der überschüssige Ton vorsichtig entfernt – das Ergebnis ist ein farbiges Intarsienmuster.

Folienschneider

Für manche Motive zeichne ich auf dem Tablet ein Design und übertrage die PNG-Datei auf den Cricut-Folienschneider. Dieser schneidet die Form aus Vinylfolie. Mit einer Nadel entferne ich die Bereiche, die eingefärbt werden sollen. Mithilfe einer Transferfolie bringe ich die Schablone auf die bereits bemalte und gebrannte Tasse auf – dann wird eingefärbt.

Signet 1 Keramikatelier Belarts
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